Archive for September, 2009

Schönes Wochenende II

Freitag:

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Samstag:

Bootsfahrt mit der alten “OMA”

Schloss Rheinsberg

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Schönes Wochenende

Frühstück.

Das Tochterkind ist diejenige, die beim Essen am längsten braucht. Ich kenne sonst niemanden der mit so viel Hingabe sein Essen verziert, bevor er anfängt zu essen. Übrigens, mit eigenen Trauben aus dem Garten.

Mit genausoviel Hingabe wurden die Holunderbeeren entstielt und mit blossen Händen zermanscht. Die Kinder sahen aus, als ob sie jeden Moment verbluten würden. Ich freue mich schon auf den kalten Winternachmittag, wenn ich ein Glas Holunderblüten- und Holunderbeerengelee auf den Tisch stelle.

Die Nachbarin schenkte uns noch ein paar Johannisbeerbüsche, die sofort eingepflanzt wurden.

Dann wurde noch ein bischen Geburtstag gefeiert, das Feuerfass angemacht, Sterne geguckt und Wein und Bier getrunken. Ein bischen wie Urlaub.

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Winter kann kommen

Habe mich schon lange nicht mehr so auf das Wochenende gefreut

und

wünsche Euch ein paar sonnige, zufriedene und gesunde Tage.

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Irgendwie sind hier ganz viele Kommentare verschwunden. Mir ist das ganze ein Rätsel?

Ich habe hier niemanden gelöscht, falls sich jemand wundert.

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Gartenbilanz 2009

Rhababer wurde zu Rhababer/Erdbeermarmelade verarbeitet.

Im Gemüesebeet wurde zwar ausgesät, aber das ausgesäte kaum beachtet. Wie auch, vor lauter Unkraut? Trotz allem konnten einige Zuckererbsen, Mangold und rote Beete geerntet werden. Die Existenz von etlichen weissen Rettichen die völlig chaotisch im Beet verteilt waren, ist wohl dem Sohn zu verdanken, der sich beherzt am Aussaattermin ein Tütchen schnappte, es aufriß und damit übers Beet spazierte.

Ob aus dem Rosenkohl was wird, steht noch in den Sternen.

Es wurde ausversehen Holunderblüten-Orangengelee gemacht (mein absolutes Highlight)  und Holunderblütensirup.

Kapern aus Lindenblüten.

Kirschen wurden kiloweise verputzt und eingeweckt.

Gelee aus roten Johnnisbeeren und Marmelade aus schwarzen Johannisbeeren (im nächsten Jahr auch Gelee!!!) gemacht.

Zuccinis gab es mehr als genug (4 Pflanzen sind einfach zuviel) und es liegen immer noch zwei Monster hier, die wahrscheinlich zu Suppe verarbeitet werden.

Die Stachelbeeren hatten keine Chance zu irgendetwas verarbeitet zu werden, die wurden direkt vom Strauch gegessen.

Mirabellen gab es Eimerweise vom Feldwegrand. Ich habe Marmelade daraus gemacht und ein paar eingeweckt (unser Nachbar meinte, das wird nicht schmecken, die werden bitter, hm)

Wir ernteten in diesem Jahr zum ersten Mal so richtig Äpfel und sind auch noch dabei.

Der Pflaumenbaum hat in diesem Jahr auch zum ersten Mal Pflaumen und ich ernte jeden Tag. Heute habe ich Pflaumenmuss gekocht, was ich aber Energieverschwendung finde und ein paar Gläser eingeweckt. Kuchen backen ist leider überhaupt nicht meins und essen tun wir ihn auch nicht so gerne.

Bei den Kürbissen gab es in diesem Jahr einen “faut pas”. Statt ganz vieler Hokaidos, nämlich nur drei Winzlinge, erblickten ganz viele Flaschenkürbisse das Licht der Welt und drei grosse Kürbisse. Das wird noch Kürbis/Apfelmarmelade geben.

Der Mann hatte heute die Idee sowas aus den Flaschenkürbissen zu machen.

Ich habe den ganzen Sommer über Kräuter getrocknet für unsere Wintermischung. Pfefferminze, Brennnessel, Zitronenmelisse, Lindenblüten, Holunderblüten, Akazienblüten, Johanniskraut, Salbei… Ich hoffe, dass sie in diesem Jahr länger, als bis Oktober reicht.

Der herangezogene Pfirsichbaum hat zwar in diesem Jahr auch zum ersten mal Früchte, aber die sind klein und verschrumpelt. Dafür wurde noch ein Baum auf der Ruine entdeckt, der voller dicker Pfirsiche hängt. Niemand weiss, wie der da hingekommen ist, aber die Früchte sind eine wahre Pracht.

Es gibt sehr viele Haselnüsse. Der Walnussbaum hat schöne grüne Blätter, aber keine Nuss und die Esskastanie ist glaube ich froh, dass sie überhaupt überlebt hat, weil sie da hinten auf der Wiese, wo eigentlich nie jemand hingeht, fast vertrocknet wäre.

Die Tomaten… Wie gesagt, man sollte sich schon drum kümmern.

Mit den Feuerbohnen sieht es ähnlich aus.

Dann beim Gang durch den Garten machte ich noch eine sensationelle Entdeckung. Ich hatte völlig verdrängt, dass wir auch Wassermelonen angepflanzt hatten. Leider hat sie nur die Größe eines Apfels.

Die erste Birne fiel heute vom Baum und schmeckte vorzüglich und der Wein wächst uns zum Fenster rein und mundet ebenfalls.

Nur komisch die Brombeeren hatten einen guten Start mit vielen Beeren, die allerdings alle vertrocknet sind.

Die Moral von der Geschicht, auch wenn mein kein Supergärnter ist, kann man aus seinem Garten eine ganze Menge Nahrungsmittel holen. Ich mag gar nicht daran denken, wie es wäre, wenn man sich mal richtig darum kümmern würde.

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Bouclé

Heute ein Spaziergang ganz allein.

Noch komme ich mir ganz schön verloren vor…

Doch endlich die Gelegenheit zu fotografieren.

Ich hätte ja niemals gedacht, dass ich etwas für mich in “Bouclé”

mache, aber das Garn war nunmal da und die Tochter für die es

eigentlich gedacht war, wollte es mal wieder nicht.

Tunesisch gehäkelt mit Raglanärmel, einfach gerade runter und

ohne Bündchen. Die Schurwolle/Mohairmischung pickst nach dem

Waschen immer noch ein wenig auf der Haut

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